Österreichisch - Ugandische Freundschaftsgesellschaft
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| Geschichte | |||||||||
| VORSTAND der Österreichisch - Ugandischen Freundschaftsgesellschaft: | ||
| Präsidentin | Dolores Bauer (verstorben) | |
| Stv. PräsidentInnen | Mag. GenMjr
i.R. Karl Semlitsch Juliane Grace Sseruwagi |
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| Schriftführer Stv. Schriftführer |
Mag. James
Kaboyo-Kayondo Dr. Michael Stadler |
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| Kassier Stv. Kassierin |
Mag. Patrick
Buleetwa Mag. Angelika Höckner |
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| Vorstandsmitglieder ohne Portefeuille | Allan Asiimwe
Sabine Hahn-Fornet Solomon Kamya Mohammed Juma Mazune Mag. Richard Schweitzer Mag. Linda Zednicek |
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| RechnungsprüferInnen | Monika Chyba
Thomas Pieringer |
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| GESCHÄFTSFÜHRUNG der Österreichisch - Ugandischen Freundschaftsgesellschaft: | ||
| Generalsekretärin | Maria Hirsch | |
| Stv. Generalsekretär | Joseph Kitayimbwa | |
| BEIRAT | ||
| Konsul Alfred
Chyba Dr. Abel Rwendeire |
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| EHRENMITGLIEDER | ||
| BM a.D. Erwin Lanc | ||
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Die Freundschaft zwischen Österreich und Uganda begann 1985. Im kleinen Ort Unterolberndorf im Weinviertel traf sich das nationale Exekutivkomitee (NEC) einer ugandischen Befreiungsbewegung namens National Resistance Movement (NRM). In diesem Kreis unter Führung von Yoweri Museveni kamen ugandische ÄrztInnen, AnwältInnen, JournalistInnen, die seit Jahren im Widerstandskampf gegen Obote tätig waren, zu einem viertägigen Treffen im „Gasthof zum Grünen Jäger“ zusammen, um die Richtlinien für ein neues Regierungsprogramm festzulegen. Und um ein Schattenkabinett für eine aus ihrer Sicht kurz bevorstehende Machtübernahme festzulegen. Das ostafrikanische Land hatte jahrzehntelange Schreckensherrschaften unter Idi Amin und Milton Obote hinter sich. Die Infrastruktur der „Perle Afrikas“ – wie Winston Churchill Uganda bezeichnete – wurden bis 1985 fast gänzlich zerstört. Ein halbes Jahr später, am 26. Jänner 1986 marschierte die NRM/NRA dann tatsächlich in Kampala ein und Yoweri Museveni wurde zum Präsidenten ernannt. Dies war der Endpunkt eines jahrelangen Guerillakampfes. Im gleichen Jahr wurde dann die Projektgruppe für den Wiederaufbau Ugandas gegründet und die Plattform Österreich – Uganda erstmals einberufen GründerInnen der Initiativen waren Father Albert Byaruhanga (+), Peter Jjumba, Joseph Kitayimbwa und Maria Hirsch. Dolores Bauer, eine Journalistin, die Museveni schon zur Zeit Obotes kennen gelernt und begleitet hat; Generalmajor Karl Semlitsch, Militärkommandant von Wien und seit seinem ersten Besuch 1984 ein Freund Ugandas; Michael Stadler und Maria Hirsch, die von Beginn an maßgeblich am Uganda-Lobbying in Österreich beteiligt waren. Ziel der Solidaritätsgruppe und der Plattform war, ÖsterreicherInnen für das Land am Nil zu interessieren und über Religions- und Parteigrenzen hinausgehende Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu initiieren. 1987 wurde eine Regierungsdelegation aus Uganda eingeladen. Österreichische NGOs begannen Projekte in Uganda durchzuführen. Die Plattform traf sich jahrelang kontinuierlich, um Informationen über Uganda auszutauschen. Menschen aus allen Lebensbereichen (Regierung, NGOs, UniversitätsprofessorInnen; Privatpersonen, Geschäftsleute) wurden über die Situation in Uganda informiert, bzw. berichteten von ihren Aktivitäten. Es wurden Diskussionen über die Politik Ugandas veranstaltet, KünstlerInnen aus Uganda eingeladen und in der Zeitschrift „Kranich“ über die Situation informiert. Persönliche Freundschaften, Geschäftsbeziehungen, Projekte entstanden und stärkten die Beziehungen zwischen Österreich und Uganda. In den 90er Jahren wurde Uganda ein Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Die Lobbyarbeit war sehr erfolgreich, da die ugandische Regierung unter Yoweri Museveni und der NRM (National Resistance Movement) ein Hoffnungsträger im afrikanischen Kontext war und ist. Einmal gab es nicht nur Katastrophenmeldungen aus Afrika sondern Erfolgsmeldungen: positive Entwicklungen auf politischer, wirtschaftlicher und sozialer Ebene. Ein Land im Aufbruch, ein fundamentaler Wechsel weg vom negativen Image Idi Amins wurde in Österreich vermittelt. Die ugandische Regierung hat sich zu einem wichtigen Partner der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im BMAA entwickelt. Insbesondere im Bereich der Armutsbekämpfung und der Partizipation der ugandischen Bevölkerung an demokratischen Prozessen wurden große Erfolge erzielt. Die AIDS-Bekämpfung Ugandas gilt im globalen Kontext als beispielhaft. Die Einschulungsquote von SchülerInnen im Pflichtschulbereich hat sich auf allen Ebenen fundamental erhöht. Die Initiatoren der Projektgruppe und der Plattform haben 2003 nun die Österreichisch - Ugandische Freundschaftsgesellschaft gegründet, um die jahrelangen Aktivitäten fortzusetzen, alle Uganda-Interessierten in Österreich zu vernetzen, das Interesse an Uganda durch gemeinsame Veranstaltungen und Informationen aufrecht zu erhalten und Projekte in Uganda zu unterstützen. |
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HISTORY The friendship between Austria and Uganda started in 1985. In the small village Unterolberndorf in Lower Austria a meeting of the National Executive Committee (NEC) of a liberation movement called NRM (National Resistance Movement) took place. In this inner circle of leaders - medical doctors, lawyers, journalists - who were fighting former President Obote, came together in a small hotel called “the green hunter” to prepare a new leadership programme. And to build up a shadow cabinet for the planned take over of power in Uganda. The East African Country has gone through a period of the disastrous governments under Idi Amin and Milton Obote. The Infrastructure in the “Pearl of Africa” – as Winston Churchill called Uganda – was completely destroyed. Half a year later, on 26th January 1986 NRM/NRA took over power in Uganda and Yoweri Museveni was sworn in as President of Uganda. This was the end of a long lasting liberation war. Within the same year the Projectgroup for the Rehabilitation of Uganda was founded and the Platform Austria-Uganda came together for its first meeting. Founder of these initiatives were Father Albert Byaruhanga who was besides his catholic duties until now the special adviser of the Ugandan President; Peter Jjumba and Joseph Kitayimbwa, Ugandans who lived then in Austria and who participated in the Unterolberndorf meeting; Dolores Bauer, an Austrian Journalist who knows Museveni and Uganda even from the dark days of Obote; Peter Jankowitsch, minister of foreign affairs at that time; Major General Karl Semlitsch, military commander of Vienna, who visited Uganda first 1984. Michael Stadler, employee of vidc and Maria Hirsch, head of a Viennese public library, who began lobbying for Uganda in Austria and who are now also promoting the friendship association. The aim of the Solidarity Group and the Platform was to interest Austrians for the destroyed and bitterly poor country in East-Africa. They wanted to initiate co-operation between Austria and Uganda in all fields of society. |